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Jungfernstieg

Anleger am Jungfernstieg

Der Jungfernstieg ist eine Straße am südlichen Ufer der Binnenalster in der Hamburger Innenstadt. Er verläuft von der Reesendammbrücke zum Gänsemarkt und ist die erste Straße in Deutschland, die asphaltiert wurde (1838).

Ursprünglich als Reesendamm zum Aufstauen der Alster 1235 unter Graf Adolf IV. von Schauenburg und Holstein entstanden, war er Standort der Obermühle.

Nach dem Großen Brand 1842 wurde eine Regulierung der Alster vorgenommen, ihr Hauptabfluss wurde durch einen alten Festungsgraben unter der Reesendammbrücke durch die kleine Alster an den Alsterarkaden geleitet, während der alte Abfluss durch das heutige Nikolaifleet erfolgte. Die Südseite des Jungfernstieges wurde neu bebaut.

Bis zum September 2004 war der Jungfernstieg eine alleeartige Promenade mit Bäumen an den Seiten und in der Mitte. An der Binnenalster lagen nur zwei kleinere Bauten, ein Reisebüro mit Bistro und der Alsterpavillon.

Aufgrund einer kompletten Umgestaltung des Jungfernstieges veränderte sich auch sein Aussehen. Bis auf den Alsterpavillon wurden alle Gebäude an der Wasserseite abgerissen. Der komplette Jungfernstieg erhielt beidseitig einen neuen, helleren Bürgersteig-Belag. Die Baumreihe in der Mitte des Straße wurde entfernt, da die Straßenbreite verringert wurde. Im Gegensatz hierzu wurden die Gehwege verbreitert. Der komplette Umbau wurde mit einer offiziellen Einweihungsfeier am 20. Mai 2006 abgeschlossen.

Die nördliche Seite bildet den südlichen Rand der Binnenalster mit einem freien Blick über diese bis zur Lombardsbrücke und dem Anleger für die Alsterschiffe. Der alleenartige Eindruck wird durch die nördlichen Seitenstraßen Ballindamm und Neuer Jungfernstieg fortgesetzt. An der Einmündung des Neuen Jungfernstiegs beginnen die Colonnaden. Bis zum Gänsemarkt folgt eine geschlossene Bebauung mit Ladengeschäften, unter anderem das Wrangelhaus (1913, Architekt: Albert Lindhorst).

Die Südseite beginnt mit den Alsterarkaden entlang der kleinen Alster, einem ehemaligen Festungsgraben zwischen Altem Wall und Neuen Wall, über den die Alster heute durch eine Schleuse in die Elbe fließt. Vom Bleichenfleet zwischen dem Neuen Wall und den Großen Bleichen ist am Jungfernstieg infolge Überbauung nichts mehr zu erkennen. Eine Verbindung zur Binnenalster besteht nicht mehr. An der Südseite liegen Geschäftshäuser mit vielen prominenten Modegeschäften und Juwelieren. Erwähnt seien das Alsterhaus, ein Kaufhaus, das heute zum Karstadt-Konzern gehört, und die Hamburger Hauptfiliale der Dresdner Bank, die von Martin Haller entworfen wurde. Jenseits der Großen Bleichen liegt die Einkaufspassage Hamburger Hof mit einem Durchgang zur Poststraße und zum Hanseviertel. Im ehemaligen Hotel Streits befindet sich ein Kino.

(Text: Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWikipedia, Photos: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mediaserver.hamburg.de)