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Hamburger Hafen erreicht 2014 das beste Umschlagergebnis seiner Geschichte
05.03.15

Der Hamburger Hafen erreicht im Jahr 2014 mit einem Gesamtumschlag von 145,7 Millionen Tonnen das bisher beste Ergebnis seiner Geschichte. Das entspricht einem Wachstum von 4,8 Prozent. Besonders gut entwickelte sich mit insgesamt 102,7 Millionen Tonnen (+6,1 Prozent) der Stückgutumschlag. Auch der Massengutumschlag trug mit 43,0 Millionen Tonnen (+1,7 Prozent) zum Rekordumschlagergebnis in Deutschlands größtem Universalhafen bei.

Das Jahr 2014 stellt für den Hamburger Hafen einen historischen Rekord im Seegüterumschlag dar. Nie zuvor wurden im Hamburger Hafen mehr Güter gelöscht und geladen. „Möglich wurde ein Jahr der Umschlagrekorde, weil Hafenkunden und Reeder auf Hamburg setzen und die Leistungsqualität unseres Hafens schätzen. Die hervorragende Leistungsstärke des Hafens und seiner vielen Dienstleister für Umschlag, Logistik und Transport sowie die sehr guten Liniendienst- und Verkehrsanbindungen mit den Märkten im In- und Ausland überzeugen unsere Hafenkunden weltweit. Hamburg spielt international in der Champions League der Welthäfen und erreicht im europäischen Vergleich ein überdurchschnittliches Wachstum“, betont Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) Vorstand Axel Mattern bei der Präsentation der Jahresumschlagergebnisse des Hamburger Hafens. „Ich freue mich sehr über das Jahresergebnis. Es zeigt, wie wichtig es ist, intelligente Lösungen für den Hafen zu entwickeln und umzusetzen. Mit unserer smartPORT-Strategie gehen wir genau den richtigen Weg – in Richtung Zukunft des Hamburger Hafens“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority.

Der Hamburger Hafen hat rund 151.000 Beschäftigte und ist mit einer Bruttowertschöpfung von knapp 20 Milliarden Euro auch von großer Bedeutung für die gesamte deutsche Volkswirtschaft. Um den Universalhafen weiterhin auf Wachstumskurs zu halten, sind nach Auffassung von Axel Mattern neben der Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe auch die Zu- und Ablaufkorridore für den Gütertransport per Bahn, Lkw und Binnenschiff für zunehmende Gütermengen anzupassen und auszubauen. Der neue Umschlagrekord konnte trotz einer großen Anzahl von Baustellen im Raum Hamburg erzielt werden, heben Axel Mattern und sein Vorstandskollege Ingo Egloff hervor. „Das spricht für eine gute Baustellenkoordination und die hohe Flexibilität der Hafen- und Verkehrswirtschaft, die unter erschwerten Verkehrs- und Abfertigungsbedingungen enorme Anstrengungen unternimmt, um zuverlässig ihre Leistungen zu erbringen“, sagt Axel Mattern. In der Kommunikation mit den Hafenkunden hat Hafen Hamburg Marketing e.V. eine wichtige Schnittstellenfunktion. Im Rahmen der vielfältigen Marktaktivitäten informiert HHM über wichtige Verkehrs- und Umschlagentwicklungen im Hafen und in der Region. „Auf diese Weise verstärken wir die Kundenbindung und vertiefen die Kontakte zwischen Hafenwirtschaft und den Hafenkunden. Wir werben sehr gezielt für den Hafenstandort und die Metropolregion Hamburg“, betont Axel Mattern, der sich viele neue Mitgliedsunternehmen aus der Hafen- und Verkehrswirtschaft sowie Logistik und Industrie wünscht.

Der Containerumschlag ist unverändert Hauptträger der sehr guten Umschlagentwicklung
In Hamburg erreicht der Containerumschlag mit 9,7 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) ein in der Nordrange überdurchschnittliches Plus von 5,1 Prozent, bleibt aber knapp unter der jetzt für 2015 angepeilten Rekordmarke von 10,0 Millionen TEU. Zurückzuführen ist das starke Wachstum im Containerumschlag vor allem auf den mit einem Plus von 9,8 Prozent gestiegenen Containerverkehr mit China. Das Reich der Mitte ist mit rund 3,0 Millionen TEU Hamburgs bedeutendster Marktpartner im Containerverkehr.

Gute Aussichten – Hamburg peilt 2015 die 10 Millionen TEU Marke an
Für das Jahr 2015 rechnet die Marketingorganisation des Hamburger Hafens mit einem weiteren Anstieg beim Seegüterumschlag. Zum Ende des Jahres sind 149,0 Millionen Tonnen Seegüterumschlag und das Erreichen der 10,0 Millionen TEU Marke möglich. Voraussetzung dafür ist, dass der seeseitige Außenhandel mit den Kernmärkten weiter wächst.

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